Gründerpersönlichkeiten

Unser Gründer Johann Evangelist Wagner wurde am 05. Dezember 1807
in Dattenhausen, Landkreis Dillingen als Sohn des Egaubauern geboren.
Der eigene Wunsch führte den begabten Buben nach Dillingen zum Studium, denn er wollte Priester werden.

Am 31. Mai 1833 wurde er in Dillingen zum Priester geweiht.

Bereits nach kurzer Tätigkeit als Gemeindepriester erfolgte die Berufung
als Regens an das Priesterseminar nach Dillingen, gleichzeitig wirkte er als Professor für Dogmatik. Er übernahm das Amt des Geistlichen Direktors im Mutterhaus der Dillinger Franziskanerinnen.

Zusammen mit der Meisterin Theresia Haselmayr und den Schwestern gründete er 1847 die „Taubstummenanstalt“ und weitere Einrichtungen
für Menschen mit Behinderung. Aus diesen Anfängen hat sich das heutige Regens-Wagner-Werk entwickelt.

Persönlich lebte er bedürfnislos und sehr bescheiden. In grenzenloser Mildtätigkeit verschenkte er seine Zeit, sein Geld und auch seine gesamte Habe an hilfsbedürftige Menschen.

Theresia Haselmayr und Regens Wagner war es ein besonderes Anliegen den Menschen mit Behinderung eine Lebensperspektive anzubieten.

Am 10. Oktober 1886 ist Regens Johann Evangelist Wagner gestorben.

Am 19. März 2001 hat der Bischof von Augsburg Dr. Viktor Josef Dammertz den Seligsprechungsprozess für Regens Johann Evangelist Wagner eingeleitet.

Porträt
05. Dezember 1807   Geboren in Dattenhausen bei Dillingen an
der Donau als sechstes von acht Kindern
31. Mai 1833Zum Priester geweiht
07. Juli 1842Professor der Dogmatik in Dillingen
15. Juli 1843Geistlicher Direktor des Frauenklosters
Dillingen und Beichtvater der Dillinger
Franziskanerinnen

Beginn der Zusammenarbeit mit
Sr. Theresia Haselmayr

1847Gründung der Taubstummenanstalt Dillingen
und weiterer Einrichtungen von Regens Wagner
(Glött 1869 / Zell 1872 / Hohenwart 1878 /
Lauterhofen 1881 / Holnstein 1881 /
Michelfeld 1885)
22. Juli 1863Regens (= Leiter) des Dillinger Priesterseminars
10. Oktober 1886Gestorben in Dillingen
Porträt

24. Januar 1808Geboren in Dillingen
1827Eintritt in den Orden der Dillinger Franziskanerinnen
22. Juni 1829Abschluss der Ausbildung zur Elementarlehrerin
der Werktagsschule
24. Januar 1841Erstmals Wahl zur Meisterin (= Generaloberin)
des Ordens
ab 1843Gründung zahlreicher Ordensniederlassungen,
Filialen und Einrichtungen der Bildung und
Erziehung, darunter mehrere Einrichtungen von
Regens Wagner in Zusammenarbeit mit
J.E. Wagner
Sie führte den Orden der Dillinger Franziskanerinnen
nach der harten Zeit der Säkularisation in eine
neue Blütezeit
08. Januar 1878Gestorben in Dillingen

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